Krankensalbung und Sterbesegen

In der modernen, säkularen Gesellschaft wird über fast alles offen und frei diskutiert. Das Sterben ist dagegen noch immer ein Tabuthema, dem man so lange wie nur irgendwie möglich ausweicht. Wenn es dann soweit ist, fühlen sich Freunde und Angehörige von sterbenden Menschen oft ohnmächtig. Sie sind sprachlos. Die „letzte Ölung“ gibt es so nicht mehr.

Viele Angehörige meinen, jetzt braucht der Sterbende die Krankensalbung, die nur von einem Priester gespendet werden darf. Dies passt eigentlich in dieser Situation nicht mehr, denn bei der Krankensalbung steht der Aspekt der Heilung im Mittelpunkt. Die Krankensalbung ist kein Abschiedssakrament, sondern eine Feier mitten im Leben der Menschen. Das Sakrament wird bei schweren Krankheiten gespendet, aber eigentlich nicht dann, wenn der Sterbende nicht mehr ansprechbar ist. Genau für diese Situation gibt es den Sterbesegen, er ist für die letzten Momente vor dem Tod da und kann von einer unserer hauptberuflichen SeelsorgerInnen gespendet werden. (nach: https://katholisch.de)
Wenn Sie also für einen kranken Angehörigen das Sakrament der Krankensalbung wünschen, dann melden Sie sich bitte im Zentralbüro. Falls ein Angehöriger aber bereits im Sterben liegt, dürfen Sie sich ebenfalls gerne im Zentralbüro melden 
und ein/e Seelsorger*in wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um den Sterbesegen zu spenden. Zentralbüro Telefon 86050